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Feuer frei!

Von den Anfängen bis zum Zweiten Weltkrieg war S.T. Dupont einer der Hersteller überhaupt und belieferte alle Großen und Mächtigen auf der Erde. Durch die Auswirkungen des Kriegs und das Fehlen der kostbaren Arbeitsmaterialien war das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt jedoch gezwungen seine Produktion umzustellen und so fing S.T. Dupont damit an ein Feuerzeug aus Aluminium zu entwickeln. Zu Beginn des Jahres 1941 wird für das Dupont Feuerzeug ein Patent angemeldet und trotz der schlimmen Kriegszustände kam das Feuerzeug so gut an, das aus dieser Notlösung, die durch den Krieg entstanden war, das spätere Haupterzeugnis des Unternehmens wurde.

Die Epoche des Wiederaufbaus in den 50er Jahren erzeugt bei den Menschen nach der langen Zeit voller Entbehrungen den Wunsch nach kleinen Luxusartikel, dieses nutzte S.T. Dupont sofort aus und durch die technische Weiterentwicklung war es schon bald möglich auch ein Patent für ein Gasfeuerzeug anzumelden.
Die Dupont Feuerzeuge bestachen durch Ihre schlichte und zeitlose Form und wurden mit absoluter Präzision gefertigt, bis auf die kleinsten Details waren und wird alles viel Liebe gefertigt!

Das Feuerzeug mit Liebe zum Detail

Es ist kaum zu glauben aber die kleinen Feuerzeuge werden aus über 40 Einzelteilen gefertigt und besteht aus massiven Messingkern. Die typische Verzierung ist ein zartes und klar gezeichnetes Guillochen. Nach der Fertigung werden die Feuerzeuge dann je na Modell versilbert, vergoldet oder mit einem echten Chinalack überzogen. Jedoch zählt das Dupont Feuerzeug silber zu den wohl beliebtesten Feuerzeugen und gilt unter den wahren Sammlern als der Klassiker schlecht hin.

Die 60er Jahre brachten der Firma S.T. Dupont viele Erfolge ein. Die Dupont Feuerzeuge passten zu den übermütigen 60er Jahren und die Leute die dem Konsumrausch verfallen waren kauften u. a. auch die Feuerzeuge von S.T. Dupont, so wurde das Feuerzeug schnell zu einem Status- und Kultobjekt. Wer solch ein hochwertiges Feuerzeug hatte, zeigte auf diese Art seine gesellschaftlichen Erfolge. Der perfekt gestaltete Feuerspender wird zu einem Mythos.
Der erfolgreiche Verkauf setzt sich bis in die 80er Jahre weiter fort und es erscheint 1977 ein weiteres Feuerzeugmodell der vom Erfolg verwöhnten Firma.
Ligne 2 war geboren; das besondere an diesem Modell war ein heller Klickton beim Öffnen des Feuerzeugs. Dieser Ton oder dieses Geräusch wurde zum Erkennungsmerkmal der gesellschaftlichen Spitze. Akustische Perfektion wurde so mit der Ästhetik vereint.

Auch in Zukunft ein Klassiker

In den 80er Jahren war es dann soweit das die Frauen Ihre eignen Statussymbole beanspruchten, so stellte Dupont 1985 eine Miniversion seines Feuerzeugs vor. Das Ligne D, besonders leicht und kompakt, wird zum täglichen Begleiter der jungen und modernen Frauen. 1989 erschien das GATSBY ein weiteres minimiertes Feuerzeug, die Besonderheit bei diesem Modell: erstmals wurde der Schriftzug des Hauses aufgedruckt. Zukünftig wird diese Kombination aus klassisches Stil und Schriftzug alle Modelle verzieren. Mittlerweile über 70 Jahre auf dem Markt vertreten bleiben die Dupont Feuerzeuge ein Meilenstein der modernen Ästhetik, unvergänglich und Top aktuell.

Luxusfeuerzeuge aus Frankreich

Der französische Hersteller S.T. Dupont zählt zu den Herstellern diverser Luxus-Artikel und ist heute hauptsächlich für seine hochwertigen Feuerzeuge bekannt. Die Qualität der Dupont Feuerzeuge lässt sich schon fühlen und liegen wunderbar in der Hand. Besonderes Augenmerk wird auf die Mikro-Anzündblöcke gelegt und die Feuerzeuge werden so zu kleinen Kunstwerken zusammengesetzt. Mit den Feuerzeugen von S.T. Dupont trägt man jeden Tag ein kleines Kunstwerk bei sich.

 

S.T. Dupont PARIS
S.T. Dupont PARIS

 

Schon im Jahr 1872 wurde S.T. Dupont als Luxus-Lederfabrik von Simon Tissot Dupont in Paris gegründet. Die Entwürfe und Lederkreationen fanden in der Hautevolee sofort großen Anklang.
Gerade die Königinnen, Könige, Politiker und Künstler waren in den 20er Jahren von den Luxus Reiseartikeln mehr als begeistert. Reich bestückt und sehr schöne Produkte gehörten zu den Meisterwerken der Produktionslinie, es wurden seltene und kostbare Materialien verwendet und von mehreren Facharbeitern zu einen Artikel verarbeitet, mitunter waren 17 unterschiedliche Handwerksberufe nötig wie z. B. Lederverarbeiter, Kristallglaser, Goldschmiede, Lackmeister usw.